Anti-Diät-Tag 2014 – feiern Sie auch mit ?

Wie in jedem Frühling sind die Zeitschriften voller Diät-Vorschläge!

Macht uns dieses Diät-Diktat wirklich leichter und glücklicher?

Gummibärchen, bunt und fröhlich

Schon klar: Naschen ersetzt kein Hobby, keine glückliche Partnerschaft, keine vernünftige Ernährung. Das ist wohl allgemein unumstritten. Aber hin und wieder macht eben Naschen auch glücklich. Ein Stückchen Schokolade zum Kaffee, ein paar Kekse am Nachmittag, ein Pfefferminzbonbon oder ein erfrischendes Kaugummi unterwegs oder beim Sport, das sind die kleinen Freuden die uns auch den Alltag verschönern können.

Heute, am 6. Mai, ist der internationale Anti-Diät, erfunden 1992 von der britischen Feministin Mary Evans, die in jungen Jahre an Magersucht litt. Sie wusste also, worum es geht: um Sinn oder Unsinn eines von Medien und Modezirkus diktierten, allgemein seeligmachenden Körperbildes.

Diäten machen meist nicht glücklich, schlank machen sie erst recht nicht. Rein statistisch betrachtet, halten nur 5% Coppenrath Tassenportionenaller Menschen, die durch eine Diät Gewicht verloren haben, ihr neues Gewicht.

Meist schlägt schon kurz nach der Diät der JoJo-Effekt zu und die Waage zeigt mehr an, als vor der Diät.

Natürlich ist Übergewicht nicht förderlich für die Gesundheit, aber wer sagt eigentlich, dass alle Menschen nach einem einheitlichen Körperbild einsortiert werden müssen?

Wirklich dick und krank macht meist das, was wir nicht machen. Freude an Bewegung, Sport und Spiel, Freude am (vernünftigen) Essen ist oft die Lösung des Problems. Wenn wir Essen nicht mehr als Ersatz für mangelnden Sinn, für fehlende Liebe, für nicht gelebtes Leben betrachten, können auch Schokolade & Co. nicht viel Schaden anrichten.

Lindt Pralinen-Genuss

Darum möchten wir hier auch den Anti-Diät-Tag einmal ausdrücklich zum Anlass nehmen, für mehr Lebensfreude und Genuss zu plädieren. Gönnen Sie sich ruhig mal eine kleine Leckerei, ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu haben.

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