Chips = Chips – oder vielleicht doch nicht?

21445-1Wer kennt sie nicht, wer liebt sie nicht, die knusprigen, würzigen, gerösteten Kartoffelscheiben? Bei keiner Party dürfen sie fehlen. Bei keinem Fernsehabend mit Fußball, Blockbuster oder Quiz möchte man auf sie verzichten und beim Grillen mit Freunden stehen sie als kleine Knabberei auch auf dem Speiseplan. Chips sind einfach gr0ßartig und noch dazu sind sie ja inzwischen in unzähligen Varianten zu haben.

In Tüten oder Tütchen, in Dosen unterschiedlicher Größe und Form, ja sogar in kleinen Eimern kann man sie nach Hause tragen. Aber ist das, was wir da im Einkaufskorb haben auch wirklich immer das gleiche Produkt? Das läßt sich so einfach nicht beantworten. Zumindest eines haben die vielen Chips-Varianten gemeinsam: das Ausgangsmaterial, die Kartoffel nämlich.

Am Anfang waren die „normalen“ Kartoffelchips, aus der Kartoffel geschnitten, mehr oder weniger dick, mit oder ohne Schale, geröstet und gesalzen, gewürzt und verpackt. Verpackt in Folienbeutel natürlich, denn die knusprigen Chips sind unterschiedlich groß und die Form des einzelnen Stückes auch sehr individuell.21571-1

Kein Wunder also, dass man auf den Gedanken kam, dass gestapelte, immer gleich große Chips praktischer sind (in erster Linie für den Hersteller), weil man die in Dosen verpacken kann und sie zudem auch nicht so leicht zerkrümeln. Das war natürlich mit der „Ausgangskartoffel“ nicht zu realisieren. Da sieht ja schließlich auch nicht die Eine wie die Andere aus. Was also tun?

Bei der Herstellung der Stapelchips werden Kartoffeln zu Kartoffelmehl oder -flocken zerkleinert und meist noch durch andere Trockenprodukte (Maisstärke) ergänzt320303-1

Diese Mischung,  zu einem Teig verarbeitet, wird gewürzt, gewalzt und gestanzt und zum guten Schluss fritiert. Aus dem Kartoffelpürree-Teig entstehen dann formidentische Chips, die sich einfach in der Dose stapeln lassen.

Das sind dann sozusagen Kartoffel-Chips 2.0, was aber natürlich wenig über den Geschmack der Chips aussagt. Ob man nun Stapelchips oder herkömmlich produzierte Kartoffel-Chips bevorzugt, ist letztlich eine ganz persönliche Entscheidung. Die kann man allerdings nur treffen, wenn man sich einfach mal durchprobiert. Na dann viel Spaß beim Knabbern!

 

 

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