E 440 – Pektin

Kaum ein Fruchtgummi,  eine Geleebanane, Marmelade, Konfitüre ohne das Bindemittel Pektin. Selbst in Domonosteinen, oder gefüllten Lebkuchen ist es zu finden. Was ist Pektin eigentlich, woraus wird es gemacht und welche Wirkung hat es auf die Lebensmittel, denen es zugesetzt wird?

Was ist Pektin?

Pektin gehört zu den Ballaststoffen und ist daher ein unverdaulicher Bestandteil der Nahrung. Der Name leitet sich vom griechischen Wort pektos (erstarren) ab. Es ist wasserlöslich, wird aus den Zellgerüsten bestimmter Pflanzenarten gewonnen.( z.B. Schalen von Citrusfrüchten, Kernobst, Steinobst und Beeren) und fällt beispielsweise bei der Gewinnung von Apfelsaft an. Der hierbei übrig bleibende Pflanzenrest enthält viel Pektin.

 Wie wirkt Pektin?

Pektin bewirkt, das flüssige Stoffe gelieren, erstarren. Darum ist es in Marmeladen, Gelee, Pudding oder Tortenguss so wichtig. Pektin findet sich nicht nur in fertigen Lebensmitteln und in Convenience-Produkten. Man kann es auch als Pulver oder in flüssiger Form kaufen. Das ist praktisch für Alle, die gern ihre Marmelade selbst kochen. Im menschlichen Körper wirkt Pektin als Ballaststoff, fördert die Verdauung und hat sogar eine günstige Wirkung auf den Blutzuckerspiegel und die Blutfettwerte.

Mit der europäischen Zulassungsnummer E440 ist es als Lebensmittelzusatzstoff unbeschränkt und ohne Höchstmengen zugelassen. Wer mehr über diesen vielseitigen Stoff wissen möchte, kann hier nachlesen. Umfangreiche chemische Erläuterungen gibts auch bei Wikipedia.

Wenn sich in den Zutatenlisten unserer Lieblings-Süssigkeiten also Pektin, oder E440 findet, kann man mit gutem Gewissen zugreifen. Für Vegetarier, die auf tierische Gelatine verzichten möchten, ist Pektin (ebenso wie Agar-Agar) eine gute Alternative.

 

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