Salzstangen

316003Über Salzgebäck in unterschiedlichster Form haben wir ja schon einige Male berichtet. Die Salzstangen (neudeutsch: Saltletts oder Sticks) sind unter all den knusprig-salzigen Backwaren der Klassiker. Darum habe ich mich gefragt, wer den leckeren, salzigen Snack wohl erfunden haben könnte. Um es vorweg zu nehmen: Ich habe keine wirklich schlüssige Antwort auf diese Frage gefunden.

Das Internet vermerkt nur, dass die ersten Salzstangen 1935 von Karl Bahlsen aus den USA eingeführt wurden und irgendwann danach gab es Salzstangen dann auch hierzulande. Wie lange sie in den USA schon gegessen wurden und wer auf die Idee kam, solch ein Knabbergebäck zu backen, ist offensichtlich nicht bekannt.

Das Laugengebäck, den großen Bruder der Salzstangen, gibt es in Europa jedenfalls schon deutlich länger. Eine Legende besagt, ein Bäcker im 15. Jahrhundert habe Teiglinge durch Zufall in Lauge fallen lassen und da das Ergebniss besonders gut schmeckte, war das Laugengebäck geboren. Andere Quellen sprechen von französischen Mönchen oder verweisen sogar auf römische Brezeln  als Stammväter des heutigen Laugengebäcks. Vorstellbar wäre natürlich auch, dass Laugengebäck mit den europäischen Einwanderern nach Amerika kam und ein kluger Kopf daraus die Salzstangen entwickelte.

Salzstangen sind, laut Definition, allerdings weniger ein Laugen- als ein Dauergebäck. Den Fans der salzigen Knabberstange wird diese Definitionsfrage vermutlich herzlich gleichgültig sein.

Wie wünschen wir uns unseren kleinen, salzigen Snack? Knusprig, würzig und knackig soll er sein. Man sollte die Salzstangen aber fix wegknabbern. Wenn doch mal ein paar in der Tüte übrig sind ist es wichtig, die Stangen möglichst luftdicht zu verpacken, damit sie keine Feuchtigkeit ziehen. Das gilt natürlich auch für Chips, Flips, Nüsse und Co.

Und wie verhält es sich mit dem bekannten „Heilmittel“ „Cola und Salzstangen“ bei Magen-Darm Problemen? Mediziner sehen das oft kritisch aber wer es probiert hat, ist manchmal positiv überrascht. Den Mineralien- und Wasserhaushalt hilft das „Hausmittelchen“ jedenfalls zu regulieren und schmecken tut die Knabberei auf jeden Fall.

 

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