Sauer macht lustig – Säuerungsmittel in Lebensmitteln

Red Band Wilde Erdbeeren sauer

Mögen Sie saure Fruchtgummis, Brause, fruchtige Getränke und Bonbons oder saure Kaugummis auch so gern? Dann ist Ihnen in den Zutatenlisten sicher die Bezeichnung „Säuerungsmittel“ aufgefallen. Warum werden diese Stoffe aber so gern eingesetzt? Was bewirken sie in Lebensmitteln und welche Säuerungsmittel gibt es überhaupt?

Säuerungsmittel stecken nicht nur in sauren Drops!

Säuerungsmittel sorgen für einen höheren Säuregrad in Lebensmitteln und senken so den PH-Wert. Bei Brause, Fruchtbonbons und sauren Fruchtgummis hat das in erster Linie mit dem gewünschten, sauren Geschmack zu tun, den man erreichen möchte. Säuerungsmittel stecken aber auch oft dort, wo man sie nicht vermutet. Suppen, Konserven, Eis, Brot, Käse oder Eis werden sie oft zugesetzt, um die Haltbarkeit zu erhöhen. In einem sauren Milieu gedeihen Pilze und Keime nicht gut und die Lebensmittel verderben weniger schnell.

Neben den Säuerungsmitteln gibt es auch noch die Säureregulatoren. Das sind Stoffe, die den Lebensmitteln zugesetzt werden, um einen bestimmten Säuregrad sicherzustellen oder auch den Säuregrad eines Lebensmittels zu reduzieren. Von 22 bekannten Säuerungsmitteln und 49 Säureregulatoren werden 12 Stoffe in beiden Funktionen eingesetzt.

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Die meisten Säuerungsmittel sind gesundheitlich unbedenklich!

Fast alle Säuerungsmittel, die man in Lebensmitteln findet, sind gesundheitlich unbedenklich. Oft sind es organische Säuren, die in Lebensmitteln oder im menschlichen Körper auch natürlich vorkommen. Sie sind daher ohne Höchstmengenbeschränkung für Lebensmittel zugelassen. Einige der bekanntesten dieser Stoffe sind: E260 Essigsäure, E270 Milchsäure, E330 Zitronensäure, E290 Kohlendioxid, E296 Apfelsäure, E300 Ascorbinsäure (Vitamin C) Nur einige, wenige Stoffe unterliegen Höchstmengenbeschränkungen und/oder sind nur für bestimmte Lebensmittel zugelassen. (z.B. E512 Zinn II-Chlorid für die Konservierung von Spargel)

Für Fruchtgummi- oder Brausefans heißt das: Man muss sich den Spaß am fruchtig-sauren Geschmack nicht nehmen lassen. Sauer macht bekanntlich lustig und Menschen die mit guter Stimmung durchs Leben gehen, leben gesünder und glücklicher.

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